Filmbericht vom: 09. Mai 2005
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Ein Film des Norddeutschen Rundfunks, 3. Programm. Said ist einer von fast 10 000 Suchtkranken in der Hansestadt Hamburg und er ist Kurde. Er berichtet davon, warum er anfing zu dealen und dann selbst Drogen zu nehmen, von einer unglücklichen Liebe und von Schwierigkeiten im Elternhaus, bis hin zu den Schlägen des Vaters.
Helmut Süssen, von der Polizei Hamburg erklärt, dass der Drogenverkauf in den 90iger Jahre vorallem in kurdischer Hand war. Viele dieser Dealer waren noch Kinder, als sie ohne ihre Eltern nach Deutschland geschleust worden waren, um zu dealen. Das Geld floss dann wieder zurück in die Türkei. Einige dieser Dealer, denen Said damals bei der Vermittlung der Drogen half, wurden später selbst süchtig.
Dann führt uns der Film in die KODROBS Wilhelmsburg. Wegen der steigenden Zahl von Migrantenkindern unter den Abhängigen, arbeitet hier seit einiger Zeit der kurdische Mitarbeiter Abuzer Celik. Er berichtet unter anderem von den Reaktion der Eltern auf die Sucht ihrer Kinder. Diese
bestünde häufig in Schlägen oder darin, die Kinder zurück in die Türkei zu schicken. Abschließend berichtet Said noch einmal von den negativen Auswirkungen, welche die Sucht auf sein bisheriges Leben hatte, aber auch von der Hoffnung, nach dem Polamidonprogramm in den Elbewerkstätten zu arbeiten.
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